Sommerinterview zum Thema ,,Guter Schlaf“

Ich, Medizinstudentin, 24Jahre alt, die dich und deine Arbeit noch nicht gut kennt, würde dich als Menschen, der sich mit ganzheitlicher Gesundheit beschäftigt, heute ganz spontan gern zum Thema Schlaf befragen.

 

Studentin: Du als gesundheitsbewusster Mensch hast dir bestimmt Gedanken über Schlafqualität und gutes Schlafen gemacht. Wie bist du darauf gekommen und warum hältst du guten Schlaf für wichtig?

 

Joachim Goebel: Für mich persönlich ist ein guter und erholsamer Schlaf unglaublich wichtig, weil ich ein sehr hohes Arbeitspensum habe und die Schlafzeit für mich einfach die wichtigste Regenerationszeit im Leben ist.

 

Studentin: Das geht wahrscheinlich vielen Menschen so, aber seit wann hast du dich intensiver damit beschäftigt?

Joachim Goebel: Ich weiß nicht wann es angefangen hat, dass ich mich mit dem Thema Schlaf beschäftigt habe. Auf jeden Fall im Zusammenhang mit meiner Feng Shui Berater-Tätigkeit und dem Austesten von Wohn-, Schlaf- und Arbeitsplätzen. Menschen kamen auf mich zu, ob ich ihren Schlafplatz untersuche. Seither beschäftige ich mich immer wieder mit dem Thema Schlafen und guter Schlafplatz. Da gibt es viel zu sagen.

 

Studentin: Fang doch mal mit 3 wesentlichen Punkten an:

Joachim Goebel: Es ist einfach schön, wenn der Mensch an seinem Schlafplatz wirklich innerlich und äußerlich richtig zur Ruhe kommt. Wenn er das Gefühl hat, hier bin ich bei mir selbst, hier fühle ich mich wohl, hier fühle ich mich geborgen und hier kann ich von meinem Tagesgeschäft, meinen Tagesaktivitäten abschalten und neue Kraft schöpfen. Also man könnte vielleicht generell sagen – je ruhiger, je aufgeräumter, desto besser ist der Schlafplatz für die meisten Menschen. Je weniger Technik, je weniger Kabel, je weniger Informationen um den Schlafplatz drum herum, desto besser ist es für die Tiefenentspannung der meisten Menschen.

 

Studentin: Schaust du dir auch heute noch im Kontakt mit Kunden Schlafplätze an.

Joachim Goebel: Ja ich untersuche auch heute noch Schlafplätze. Und unabhängig davon kann ich vielen Menschen mit unterschiedlichsten Problemen  – nicht nur mit Schlafstörungen, eine Menge individuelle Tipps zur Verbesserung ihrer Schlafqualität geben. Zum Beispiel: dass sie nicht zu spät essen, dass sie nicht in der letzten Stunde bevor sie ins Bett gehen Hochleistungssport betreiben… Fernsehen ist auch nicht förderlich, jedenfalls nicht direkt bevor man ins Bett geht. Es gibt eine Menge Faktoren, bis hin zum Beenden des Schnarchens vom Partner.

 

Studentin: Ist den meisten Menschen ihre Schlafqualität bewusst oder kommen sie mit anderen Problemen, die auf schlechten Schlaf zurückzuführen sind.

Joachim Goebel: Die meisten Menschen kommen mit einem anderen Problem. Man kommt dann über das ganzheitliche Betrachten und Abchecken der Lebenssituation darauf, wie  ihre Schlafqualität ist. Da spielen viele Faktoren eine Rolle.

 

Studentin: Welche Faktoren genau?

Joachim Goebel: Wenn ich eingeladen werde einen Schlafplatz zu untersuchen, dann ist es am Ende immer ein Thema mit dem Aufräumen, dass ich immer noch unerledigte Dinge finde (auch bei mir) sog. offene Zyklen, die mich anfunken, wenn die abgeschlossen und aufgeräumt sind,  dann ist es  dort geruhsamer zum Schlafen. Mir fallen z.B. in meinem eigenen Schlafzimmer sofort 5 Punkte ein, die ich jetzt verbessern möchte. Es sollte sauber, frisch, gelüftet sein, es sollte tagsüber Helligkeit (Sonnenlicht) herrschen. Man schaut wo sind Steckdosen, Kabel. Je weniger Strom um den Schlafplatz, desto besser. Das Material des Bettes spielt eine Rolle. Natürliches Material ist von Vorteil, z.B. Holz. Auch die Holzart kann individuell ausgesucht werden, denn verschiedene Hölzer haben eine unterschiedliche Wirkung. Eine Matratze sollte zu dem Menschen passen, der in dem Bett schläft – die richtige Balance aus Elastizität und Halt – ein riesiges Thema. Je weniger Metall am und im Bett ist, desto besser.

 

Studentin: Kannst du das mit der Helligkeit genauer erklären, was ist da der Hintergrund?

Joachim Goebel: Licht bedeutet einfach Leben. Mit Licht gibt es einen natürlichen Fluss. Über Licht sind wir mit dem Tag- und Nachtrhythmus verbunden. Der Fluss, Rhythmus/Wechsel des Lichtes spielt eine große Rolle. Durch genügend Licht kann sich das Material erholen und aufladen und wieder regenerieren und ist nicht ausgelaugt. Es ist wichtig, dass der Platz, an dem wir uns regenerieren sich auch selbst wieder aufladen kann. Es ist wichtig, dass wir den Schlafplatz ästhetisch schön gestalten, mit ruhigen Farben, schönen Edelsteinen, die beruhigend sind und in der Nähe vom Schlafplatz stehen.

 

Studentin: Zum Beispiel?

Joachim Goebel: Gute Steine für den Schlafplatz sind z.B. der Amethyst. Er steht für Frieden, Harmonie und Entspannung. Alle Entspannungssteine und da gibt es sehr viele können verwendet werden. Außerdem ist auch versteinertes Holz sehr schön und ist ein Zeichen der Verbundenheit mit der Erde

 

Studentin: Das waren alles Tipps für die Gestaltung des Schlafplatzes und des Umfeldes. Gibt es von dir auch Tipps für die innere Haltung, dass man besseren Schlaf findet?

Joachim Goebel: Als erstes: Man sollte für sich den Tag richtig abschließen, z.B. mit Hilfe eines Tagesbuches oder das man min. in sein Notizbüchlein hineinschreibt, was war an diesem Tag positiv, was wurde von mir geleistet, um ein Gefühl der Bestätigung für sich selbst zu bekommen. Und  dann auf dem Papier ablegen, was ich heute noch nicht geschafft habe, was morgen bei Tage dran ist, aber eben nicht im Nachtschlaf

 

Studentin: Gibt es noch etwas, dass du mir persönlich mit auf den Weg geben möchtest, das noch nicht erwähnt wurde?

Joachim Goebel: Ja, ich möchte dir einen Gedanken schenken, der bei mir in Bezug auf das Schlafen ganz neu ist: Das Eingebunden Sein in die Gegend, in der man schläft, ist sehr wertvoll. Wo lebe ich? Wo sind gute Plätze in der Natur. Das Wahrnehmen der Natur und der Landschaftsräume – ich glaube wir schlafen besser, wenn wir im Augenblick wissen, wo wir körperlich gerade sind und an diesem Platz auch eingebunden sind. Wenn ich wirklich weiß, da hinten ist der Bromberg, dort der Schlossberg, weiß wo die Dreisam fließt, und mit den Landschafts-  und Energieströmen meiner augenblicklichen Heimat verbunden bin, dann schlafe ich verwurzelter, tiefer und erholsamer.

Und ganz zum Schluss, natürlich das Handy in der Nacht wirklich ganz abschalten.


Joachim Goebel, Selbstmanagement-Trainer, Life-Coach, Seminarleiter und Ausbilder im Naturheilkunde- und Gesundheitsbereich

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